Wir sind Viele in einem Körper - Alltag einer Multiplen Persönlichkeit
Wir sind Viele in einem Körper - Alltag einer Multiplen Persönlichkeit
Donnerstag, 20. Juli 2017
Katzenauge und andere Themen
Kleo hat gestern ein Foto gemacht, das uns richtig gut gefällt. Motiv: natürlich unser Katerle! Zumindest ein Auge von ihm:



Dienstag und gestern gings uns im Vergleich zu den Wochen davor relativ gut. Es waren anstrengende Tage, aber sie waren insgesamt gut aushaltbar und gefüllt mit Dingen, die gut für uns waren oder zumindest mit Dingen, die wir am Montag noch nicht so geschafft hätten. Lag vielleicht an der Stunde bei unserem Therapeuten, mit dem wir ein echt gutes Gespräch hatten. Über alles was gerade da war, wir konnten einfach drauf los reden. Die Offenheit, Ehrlichkeit und Empathie seinerseits war genau das, was wir gerade brauchten.

Am Dienstag waren wir beim Neurologen. Kein einfaches Gespräch, aber er hat die Situation erfasst und reagiert, was seine Kollegin so nie getan hätte. Er ist sicher nicht der Einfachste um Umgang, aber fachlich immer bestens informiert. Die Medis wurden angepasst, wir hoffen, es geht uns damit dann morgens besser was die Spastiken angeht, und vielleicht ziehen sich nun auch die Schmerzattacken etwas zurück oder lassen in ihrer Intensität nach.
Nach dem Termin sind Kleo, U. und wir zu McDoof gefahren und haben dort C. getroffen. Das war schon länger so geplant, vorgestern passte auch das Wetter, wobei 20°C auch gereicht hätten. Aber wenigstens gab es Sonnenschirme und Plätze im Freien. Die Minis haben mit Kleo das neonpinke CocaCola Glas ausgesucht und Kleo hat es zu ihrem Kuchen bekommen. Unser Stevie sammelt CocaCola Gläser schon länger, eins muss mindestens in seinen Besitz übergehen, wenn McD. diese Aktion hat. Neonpink ist nun nicht gerade seine Farbe, aber die Minis mögen es und damit ist es okay. Es ist ja trotzdem ein CocaCola-Sammelglas und außerdem schon das Zweite dieser Sammelreihe.
Jedenfalls tat es uns gut, mal wieder länger draußen zu sein, in netter Gesellschaft - auch wenn C. die meiste Zeit geträumt hat oder sowas, aber das ist nichts Neues.
Kleo und wir sind dann noch in die Stadt gegangen, wir mussten ja noch in die Apotheke und wenn möglich gehen wir nur in unsere Stammapotheke, die nun mal in der Stadt ist. Ein paar von uns haben die Gelegenheit für ne Currywurst genutzt, die Minis mussten natürlich in den 1-Euro-Shop, da kann man so schön in vielen Kästen wühlen und sowas. Dann wurde, neben Katzenfutter im Angebot, noch deutlich teureres Futter für Katerle eingepackt, das wollen die Minis dem Kater spendieren. Zuhause angekommen, wollten sie dem Kater unbedingt neue Leckerlies geben, haben die Packung vor Aufregung und Freude darüber, dem Kater etwas für ihn hoffentlich leckeres geben zu dürfen, kaum auf bekommen, was den Kater natürlich auch kirre gemacht hat, denn er hatte schon längst kapiert, dass er etwas bekommen soll. Als die Packung dann offen war, war der Kater vom Geschmack und Geruch der Fisch-Leckerlies begeistert, und die Minis fanden den Gestank so eklig, dass sie dem Kater nur ein paar Stückchen gegeben und ihm erklärt haben, dass das nur für Katzen gut riecht und für Menschen sehr doll stinkt, weshalb er nicht so viel auf einmal bekommen kann, damit die Wohnung nicht danach stinkt, die immer noch den Menschen gehört und nicht dem Kater, auch wenn er sich oft so verhält als zahlt er die Miete und sein Personal. Katerle hat dabei erst gierig gefressen, dann kurz den Minis aufmerksam zugehört, und als er kapiert hat, dass er nichts mehr bekommt, ist er zur Wohnungstür gerannt und hat dort lautstark und sehr kläglich verkündet, dass doch bitte jemand mit ihm auf den Balkon gehen soll, weil er das jetzt unbedingt braucht. Dea kata sagt nis bite. Nua wen man lekalis hat gipt ea pfötsn un sagt so bite. Zu peasonal sagt dea sonst nis bite das past nis zu dem.

Gestern haben wir überdurchschnittlich lange fest geschlafen, es fiel uns echt schwer, wach zu werden. Wir haben dann erstmal Musik gehört und nur faul rumgelegen. Dann haben wir uns um die Post und Pakete gekümmert, unseren Papierkram mal geordnet, sind einkaufen gerollt, damit wir Kartoffeln fürs Abendessen haben, und dann haben wir es wirklich geschafft, das Bett neu zu beziehen. Allein und beide Seiten. Das war sau anstrengend, die Muskeln waren danach total zittrig und kraftlos, aber das war es wert. Wir konnten Kleo diesen Teil der Hausarbeit abnehmen, und auch wenn das doof klingt, für uns ist es ein Erfolgserlebnis sowas zu schaffen, allein und komplett.

Der Psychose-Mist ist zu 99% weg, wir schleichen das Medi jetzt langsam aus um zu sehen, ob es nur durch die Medis unterdrückt wird oder wirklich viel weniger geworden ist.

... link (3 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 18. Juli 2017
Schulnoten
Es ist ein ziemlicher Themensprung vom Tod unserer Freundin, die für uns (wie) eine Mutter war, und zwar eine GUTE Mutter! Nicht wie das, was unsere “biologische Mutter” war/ist, auf die hätte ich gerne verzichtet!

Mit dem Tod werden wir noch lange zu kämpfen haben, aber Ablenkung muss auch sein und passiert auch einfach, weniger positiv. Darum hier ein ganz anderes Thema.

Wir haben eine Sendung gesehen und mal wieder festgestellt, dass es gerade nur ganz wenige Dinge im Alltag gibt, die keine negativen Erinnerungen auslösen. Zusammenfassen kann man das Thema der Sendung mit: “Pro und Contra: Schulnoten”.

Mein Senf dazu:
Ich finde, dass es wichtig ist, Leistung objektiv bewerten zu können. Ob Noten von 1 bis 6 für alle Schüler die optimale Lösung sein können, weiß ich nicht, auch nicht, wenn die Bewertung damit tatsächlich objektiv wäre.

Das “wäre” ist das Problem, denn viele LehrerInnen sind von “objektiv” weit entfernt, und nicht alle wirklich unbewusst, weil sie eben auch Menschen sind, sondern viele auch absichtlich. Um ihr Ego auf diese falsche Art zu stärken, weil sie Macht über andere für sich brauchen, weil sie entweder nicht gern schlechte Noten vergeben, oder meinen, schlechte Noten wären die effektivere Motivation für die Schüler, oder aus anderen Gründen.

Ich kann mich an LehrerInnen erinnern, die auf mich deutlich den Eindruck machten, Jungs bessere Noten zu geben, weil sie selbst Söhne hatten, oder eben Mädchen bessere Noten zu geben, weil sie selbst Töchter hatten. Dann gab es LehrerInnen, die Schüler mit schlechten Noten bestraft haben, wenn sie mal widersprochen haben, die Meinung der LehrerInnen nicht teilten. Dann die, die nach Sympathie bewerteten, was so weit ging, dass LehrerIn A eine/n SchülerIn schlechter bewertete, weil FreundIn LehrerIn B diese/r SchülerIn nicht sympathisch war. Bis zu einem bestimmten, unbewussten Punkt ist das mit der Sympathie menschlich und normal, es kann aber Ausmaße annehmen, die nur noch unfair und bösartig sind. Dass es Wege gibt, sowas komplett auszuschließen, glaube ich nicht. Es braucht keine Noten von 1 bis 6 um unfair und ungerecht zu bewerten. Auch schriftliche Bewertungen können mehr oder weniger gefärbt von der Einstellung der LehrerInnen sein.

Mir gehen seit der Sendung Erlebnisse durch den Kopf. Solche wie die bei und nach meiner ersten 6 in der Grundschule. Ich hab geheult, weil ich diese Note nicht verstand. Mir wurde gesagt, ich könnte ja um XY Uhr in Raum XY kommen, da könnte man noch mal über die Note reden. Fand ich gut, die Chance wollte ich nutzen, also bin ich hingegangen. Über die Note geredet wurde dort nicht, dafür hätte sich keiner in dem Raum ausziehen (lassen) müssen. Verbessert wurde die Note trotzdem, auf ne 4, gut fand ich das nicht, unter den Umständen hätte ich lieber die 6 behalten. Ich hab danach solche “Gespräche” abgelehnt, aber schützen konnte ich mich damit nicht vor solchen “Gesprächen”.
Ich weiß, dass auch andere SchülerInnen zu solchen Terminen gezwungen wurden, nur will keine/r von denen darüber mehr sagen, als dass es so war. Ich kann das verstehen, finde es aber gleichzeitig nicht gut, denn zusammen könnte man diese Täter vielleicht dauerhaft von weiteren Taten an SchülerInnen abhalten. Ich war nicht mal 10 Jahre alt als das das erste Mal passiert ist, allein kann sich ein Kind nicht davor schützen, das hab ich ja selbst gemerkt. Ich würde aber jetzt gern Kinder davor schützen… :-(

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 14. Juli 2017
+ 07.07.2017
Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unser Herz hält dich umfangen, so als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung. Du fehlst so sehr!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 5. Juli 2017
veränderte Wahrnehmung
Jemand von uns schrieb in einem früheren Beitrag schon von “psychotischen Symptomen”, glaub ich, und davon, dass uns durch frühere Erfahrungen damit bewusst ist, dass solche Symptome ein deutliches Warnsignal sind. Wir haben gehofft, dass die Symptome wieder weniger, oder zumindest nicht mehr und/oder vielfältiger werden, aber genau das ist passiert. Eigentlich kein Wunder, denn keins der Probleme/Themen ist kleiner oder erträglicher geworden, wir haben eben keinen Einfluss darauf. Das war und ist uns die ganze Zeit klar, wir haben uns eben von Tag zu Tag gehangelt und gehofft, so zusätzliche Medis irgendwie vermeiden zu können. Für uns war auch schwierig, z.B. Kleo zu sagen, dass wir Medis brauchen, ihr überhaupt von den Symptomen zu erzählen fiel uns schwer, denn für sie ist gerade auch alles sehr schwer und sie macht sich so schon Sorgen, dass wir weiter abrutschen, wir wollten sie damit nicht belasten und dachten, wir bekommen das schon irgendwie alleine hin.
Als wir anfingen zu kapieren, dass daraus nichts wird, haben wir erstmal einer Beraterin geschrieben, einfach um mal unsere Gedanken und Ängste jemandem mitteilen zu können. Das war auch gut so! Nach ihrer Antwort fiel es uns leichter, mit unserem Therapeuten darüber zu reden und seine Reaktion und Meinung deckte sich mit der der Beraterin, was uns klar machte: So gehts nicht weiter, wir müssen unserer Psychiaterin sagen was ist, sie kann einschätzen, ob Medis helfen könnten oder nicht. Der Weg zu einem Rezept war länger als gedacht, und für uns anstrengend und schwer. Ohne Kleo hätten wir jetzt kein Medi hier. Telefonieren ist nie leicht für uns, schon gar nicht, wenn wir Ärzte anrufen und persönlich sprechen wollen. Der Gedanke, einem anderen Patienten Zeit wegzunehmen, die Psychiaterin von dem Patienten abzulenken, der gerade neben ihr sitzt, ist schon ein Problem. Da gibt es aber noch die Dame in der Anmeldung, an der man erst vorbei muss, um die Psychiaterin ans Telefon zu bekommen. Wir haben trotzdem angerufen, mehrmals ging niemand ran. Das macht es auch nicht unbedingt leichter. Dann war die besagte Dame doch dran… und an ihr sind wir nicht vorbei gekommen. Ihre Art hat bei uns so viel losgetreten, dass wir dort nicht mehr anrufen konnten.
Wenn es uns gut geht, können wir mit sowas umgehen und der Person am anderen Ende durchaus genauso dumm kommen wie sie uns. Nur brauch ich kein Gespräch mit der Psychiaterin zwischen den festen Terminen, wenn es mir gut geht! Man sollte meinen, dass das auch der Dame in der Anmeldung klar ist und sie entsprechend reagiert; war aber nicht so! Das Telefonat lief ungefähr so:

Wir: “Kann ich bitte kurz Frau *** sprechen?”
Sie: “Also nee Frau ***! In der laufenden Sprechstunde geht das doch nicht! Die Frau *** hat Patienten!”
Wir: “Wann passt es denn besser?”
Sie: “Naja das weiß ich nicht! Rufen Sie einfach noch mal an!”

Sie fragte noch, ob sie etwas ausrichten kann. Nur geht sie das, was wir ihr hätten erzählen müssen, damit die Psychiaterin überhaupt verstehen kann, was ist, schlicht nichts an! Mal abgesehen davon, dass sie es wahrscheinlich gar nicht verstanden, oder die Dringlichkeit richtig eingeschätzt hätte. Wie ich das was sie sagte verstehen soll, weiß ich nicht so ganz:
Sprechstunde = telefonisch erreichbar, aber ein Gespräch ist nicht möglich, weil SPRECHzeit ist und Patienten da sind. Ähm, also, eine Sprechzeit hätte keinen Sinn, wenn keine Patienten da wären, oder? Und wenn ich nicht in der Sprechzeit mit der Ärztin sprechen kann, weil “geht nicht”, bleibt ja nur die Zeit danach oder davor. Allerdings bedeutet in der Praxis: keine Sprechzeit = nicht telefonisch erreichbar = Gespräch unmöglich!
Aus “Rufen Sie einfach noch mal an!” wurde dann für Kleo eine Fahrt in die Praxis, weil trotz Sprechzeit und einigen Versuchen niemand mehr ans Telefon ging.
Die Psychiaterin sagt immer wenn wir dort sind, wir sollen anrufen, wenn wir etwas brauchen. Das machen wir fast nie. Und wenn wir doch mal anrufen weil wir Hilfe brauchen, redet die Dame am Telefon auf eine Art mit uns, die uns umhaut und sprachlos macht. Wirklich sprach-los! Ich glaube nicht, dass die Psychiaterin das so haben will, die Dame an der Anmeldung scheint das aber so zu sehen.

Wat solls! Ist nun vorbei, ein (hoffentlich) schnell wirkendes Medi hier, und dieser ganze Spuk bald vorbei!
~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~
Das Gehirn hat echt schräge Sachen drauf!
Wir haben über Kopfhörer Musik gehört, und die kam uns dann plötzlich deutlich zu langsam vor. Unser Handy hat die Funktion, die Wiedergabegeschwindigkeit zu ändern, also haben wir nachgesehen, ob da etwas verstellt wurde, war aber nicht so. Das war schon etwas beängstigend. Wir dachten, dass irgendwas anderes technisches vielleicht nicht richtig funktioniert, und haben die Titellänge von 4:11 Minuten mit dem Funkwecker und der Armbanduhr verglichen, nur überall waren die 4:11 Minuten gleich lang, was dann echt nichts mehr für uns Psychos war. Also schnell Kopfhörer weg, Musik aus, und nicht darüber nachdenken! Das ganze ist in den letzten Tagen immer wieder passiert, reicht jetzt!

Ich hab ähnliches schon nach dem Konsum von Halluzinogenen erlebt, aber nicht so, nicht nur auf einen Sinn begrenzt, sondern viel umfassender. Außerdem ging mir die veränderte Wahrnehmung durch Halluzinos eher am Arsch vorbei, als das mir das Angst gemacht hat oder ich auf die Idee gekommen wäre, das was ich gerade erlebe überprüfen zu wollen. Aber der Auslöser war ja diesmal auch keine Droge und das macht es vielleicht so beängstigend.

... link (2 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 27. Juni 2017
"Vielen Dank für die freundliche Hilfe, Mister ?"
Gestern gabs wieder mal ne Situation, die mir bis jetzt nicht aus dem Kopf gehen will. Ich verstehe das Verhalten der beteiligten Person nicht, ich kanns nicht nachvollziehen.
Wir waren allein einkaufen, mit E-Rolli. Ich wollte was aus nem Kühlregal, das in diesem Supermarkt bekloppter weise keine Schiebetüren, sondern normale Klapptüren hat. (Ich meine keine Truhen, in die man von oben reingreifen muss, die sind total scheiße für uns, da kommen wir an fast nichts allein ran, außer es liegt am Rand und der Stapel ist hoch genug. Sonst: Unmöglich erreichbar!) Im Aktivrolli sind diese Türen kein großes Problem, mit nem E-Rolli aber eben doch. Ich hab das gestern zwar nicht zum ersten Mal gemacht, hab also schon etwas Übung, einfach und unkompliziert ist es trotzdem nicht. Ich stell mich also erst so hin, dass ich die Tür erreiche und trotzdem genug Abstand ist, um die Tür am Rolli vorbei ganz aufzumachen. Dann hieß es seitlich so nah wie möglich am Kühlregal zu parken, ohne dabei die Tür hinter mir abzufahren, oder so nah ans Kühlregal ran zu fahren, dass sich die Räder beim Ausparken “festfahren”, weil sie keinen Platz zum seitlich Eindrehen haben. Habe ich dann ganz gut hinbekommen, mir geangelt was ich wollte, wieder ausgeparkt und die Tür geschlossen. Soweit passt das alles. Nur stand die ganze Zeit ein Typ am Nachbarregal und beobachtete meine Aktion, als sieht er sich nen Kinofilm an. Das fand ich dann doch sehr unpassend! Es ist eine Sache, wenn die Leute an uns vorbei gehen. Viele registrieren wahrscheinlich gar nicht, was ich vor habe, und dass das nicht so einfach ist mit E-Rolli. Sich dann aber daneben zu stellen um zu beobachten wie ich denn nun klarkomme, ist schon ziemlich… nennen wir es “frech”! Keine Ahnung wie das für andere Menschen ist, aber ich wäre mir echt blöd vorgekommen, wenn ich er gewesen wäre, ich wäre nicht mal auf die Idee gekommen, die Situation zu beobachten, ohne wenigstens Hilfe anzubieten.
Wäre der Typ nicht durch seine “Körperform” so ein Trigger gewesen, hätte ich das nicht so stehen lassen, mich sicher für “seine Hilfe bedankt”, ich musste/wollte da aber einfach nur schnell weg, bevor uns ein Flashback überrollt.
Ich versteh solche Leute nicht. Tut es denen weh, zu fragen, ob jemand Hilfe möchte? Klar, manche Rollifahrer oder auch Blinde reagieren nicht gerade freundlich, ist uns und Kleo auch schon mehrmals passiert. Nur kann Rollifahrer A nichts dafür, dass Rollifahrer B Hilfsangebote nicht zu schätzen weiß! Die meisten Menschen mit Behinderung sind schon froh darüber, wenn jemand bereit ist zu helfen und sagen auch freundlich, wenn sie gerade keine Hilfe brauchen!
Was gar nicht geht sind Mitmenschen, die z.B. ohne zu fragen einfach die Rolligriffe nehmen, und uns dorthin schieben wollen, wo SIE MEINEN, wir würden da gerade hin wollen. Das ist total unverschämt und wer dafür eine unfreundliche Reaktion erntet, ist selbst Schuld und bekommt zu Recht Anschiss! Genau wie Mitmenschen, die Blinde wortlos am Arm packen und über eine Straße ziehen, weil sie meinen, der Blinde wollte zu dieser Haltestelle oder so. Viele gehen dann einfach weiter, und der Blinde steht ggf. dann dort und weiß nicht, wie er nun wieder zurück auf die andere Straßenseite kommt, auf der er eigentlich bleiben wollte! Das Hirn einschalten und den Mund zum Fragen aufmachen, BEVOR man “hilft”, sollte schon jedem möglich sein! Alles andere ist total übergriffiges Verhalten. Vielleicht mal überlegen, wie es einem selbst gehen würde, wenn jemand von hinten kommt, und einen wortlos irgendwo hinzieht. Das ist schon für jemanden, der laufen und sehen kann total irritierend. Jemand der z.B. nicht sehen kann, dadurch ggf. gar nicht in der Lage ist, sich “am Zielort” zu orientieren und zurück auf seinen eigentlichen Weg zu finden, ist nicht nur irritiert, sondern ggf. dann noch total hilflos und muss erst jemanden finden, der ihm hilft, aus dieser Lage wieder rauszukommen!
Wirklich unschön und auch unnötig, wenn Mitmenschen nachdenken würden, bevor sie “helfen”.

... link (10 Kommentare)   ... comment


Samstag, 24. Juni 2017
...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 15. Juni 2017
ungeplante Änderungen überfordern uns
Mit Veränderungen in Abläufen die eigentlich immer gleich sind kommen wir schon immer nicht gut klar. In den letzten Jahren war das besser geworden. Wenn eine Bezugsperson dabei war, bei der wir uns sicher sein konnten, dass sie oder er mit uns allen umgehen kann, egal wie wir auf die ungeplante Änderung reagieren, und egal wer dadurch “rauspurzelt”. Wir versuchen trotzdem alles so gut es geht zu planen und Stress zu reduzieren. Das ist nur nicht immer möglich und manchmal kommen mehrere ungeplante Änderungen zusammen.
Zurzeit ist das etwas, was uns wieder total überfordert, mehr als uns klar war.

Dass ein Zug der DB Umleitung fährt, kann passieren. Es ist unschön, aber einplanbar wenn man es früh genug mitbekommt und noch die Zeit hat, einen Termin etwas zu verschieben, um trotz Umleitung nicht wirklich zu spät zu kommen. Soweit war alles okay und geplant. Dann wurde es schwierig:
- Der Zug kam noch später an, als im Umleitungsfahrplan angegeben.
- Die Bahn mit der wir noch pünktlich gewesen wären, haben wir nur noch von hinten gesehen, knapp verpasst.
- Die nächste Bahn fuhr ein Stück, um dann irgendwo zu halten wo sie sonst nicht hält, weil es ein technisches Problem gab. “Bitte alle aussteigen!” hieß es, das war schon mehr als wir problemlos aushalten konnten, wären wir allein unterwegs gewesen, hätten wir dort hilflos rumgestanden. Handlungsunfähig und nicht in der Lage einen Weg zu finden, jetzt noch ans Ziel zu kommen.
- Kleo fand die nächste passende Haltestelle, wir hätten es von da aus auch mit nur wenig Verspätung schaffen können, aber: Bahn weg, in mehr als 10 Minuten kommt erst die nächste nutzbare Bahn.

Da ging dann ohne Diazepam nichts mehr, wir waren total überfordert. Ohne Diazepam hätten wir wahrscheinlich nicht aufhören können zu heulen. Das Dia hat das Chaos im Kopf zum Glück ausreichend runtergefahren, und dass wir die ganze Zeit schon Musik gehört hatten war gut und hat geholfen. Wie wir ab dann zum Termin gekommen sind, und an den Anfang der Therapiestunde können wir uns heute nicht mehr klar erinnern, alles ist irgendwie “unwirklich”.

Solche Erlebnisse verstärken die Angst vorm allein(zuhause)sein leider noch, die gerade wieder ein größeres Problem ist. Den richtigen Mittelweg zwischen “Angstsituationen verhindern” indem Kleo ihre Termine absagt und z.B. unsere Sozi bei uns sein muss, wenn Kleo arbeiten ist, und “Angstsituation aushalten” indem alles weiterläuft wie immer, wir also immer mal ein paar Stunden allein sind, ist nicht einfach. Die Gefahr ist, zu viel zu vermeiden, die Angst davor, doch mal allein sein zu müssen damit so zu steigern, dass unser Kopf wieder anfängt, psychotische Gedanken zu produzieren, aus denen wir dann nur schwer wieder raus finden. Wir kennen sowas, die Gefahr ist uns deshalb bewusst und wir haben die Chance das Risiko zu minimieren, dass es wieder soweit kommt. Ob wir das schaffen wird sich zeigen.

In letzter Zeit passiert so viel schwieriges, belastendes in unserem Umfeld und Alltag, wir haben das Gefühl, kaum noch aus irgendwas Kraft ziehen zu können. Es wäre schön, wenn wieder mal etwas sehr schönes, positives passieren würde.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 9. Juni 2017
DHL ist heute etwas seltsam gewesen...
Der DHL Mensch bringt uns ein großes Paket bis zur Wohnungstür - wir wohnen ziemlich weit oben - und das kleine Päckchen überlässt er einer "Person" im Erdgeschoss...



Müssen wir uns Sorgen um den DHL-Menschen machen? Oder fühlt sich DHL verantwortlich für Kleos Morgensport in Form eines Briefkastenbesuchs?

Lachen ist gesund, also: Danke, DHL!

... link (2 Kommentare)   ... comment


zu viel Belastendes
Essen ist schon länger wieder ein großes Problem. Eins, dass keiner von uns ganz einordnen kann, und das Kleo manchmal ziemlich ratlos macht, glaub ich.
Es ist keine Essstörung wie wir sie schon hatten. Keine Magersucht wie früher, denn wir wollen essen, und unser Gewicht ist nicht der Grund für unsere momentanen Schwierigkeiten. In Richtung Bulimie gehts auch nicht, denn keiner hier rennt kotzen o.ä. wie früher. Und die “Essanfälle” die wir jetzt manchmal haben sind eher positiv und fallen viel zu klein aus, um unser Gewicht negativ zu beeinflussen. Es sind eher “Essennachholanfälle” als typische Essanfälle wie wir sie lange hatten.
Soweit ist die Sache klar. Ich würde es aber gern ganz verstehen und einordnen können, weil es mir immer mehr Angst macht mittlerweile.

Wegen Situationen wie beispielsweise dieser:
Vorgestern waren wir allein unterwegs, es lief auch alles gut. Bis ein Vater auf der anderen Straßenseite seiner kleinen Tochter gegenüber etwas ungehalten wurde, weil er mit ruhigen Bitten, sie soll ihre Schuhe wieder anziehen, nicht weiter kam, und sie nicht wollte, dass er sie ihr anzieht. Wir haben die Unterhaltung mitbekommen, er war wirklich geduldig, sagte dann nur etwas zu ihr, was uns so getriggert hat, dass wir sofort “weg” waren - Blackout. Das nächste was wir mitbekamen war Kleos Stimme. Wir haben nicht gleich registriert, dass wir das Handy am Ohr haben und haben sie gesucht, bis jemand fragen konnte, wo sie denn ist. Sie sagte natürlich, sie wäre nicht bei uns, nur am Telefon, und da fielen langsam die Steinchen. Wir waren schon erschrocken, als uns auffiel, wo wir standen, und dass Vater und Tochter ihren Streit offenbar geklärt hatten, denn die beiden waren weder zu sehen noch zu hören. Wie lange der Blackout gedauert hat wissen wir nicht. Nur irgendwer ist in der Zeit einige Meter gefahren und hat den Rolli am Gehwegrand ordentlich geparkt. Kleo sagt, ein Mini hätte sie angerufen. Das war aber wohl auch nicht 100% klar dabei, denn kein Mini erinnert sich daran, ein Stück gefahren zu sein und Kleo angerufen zu haben. Ist so ja auch erstmal egal, wer auch immer hat alles so gemacht, wie es schon lange abgesprochen ist und uns ist nichts passiert. Nur körperlich gings uns dann gar nicht gut. Schwindel wie bei zu niedrigem Blutdruck, es war uns etwas schwarz vor Augen, und der Körper meldete deutlich Hunger und uns war klar, dass wir das jetzt nicht mehr übergehen sollten, uns zwingen müssen, etwas zu essen.
Eigentlich haben wir immer Traubenzucker dabei, aber den fand ich nicht und ich war schon total zittrig und kirre im Kopf, brauchte also unbedingt Zucker, und fand diesen dann in Form eines ziemlich zerquetschten RitterSport Mini-Würfels, mit dem ich dann noch kämpfen musste, um ihn aus seiner Verpackung zu bekommen. Ich war so zittrig und hatte kalte, nasse Hände, da war die Verpackung echt ein Problem. Nach dem Mini-Würfel gabs noch ne viertel Flasche Wasser und nach ein paar Minuten waren wir fit genug um einkaufen zu fahren. Sowas passiert nicht, wenn wir normal und regelmäßig essen, dann hat der Körper genug Energie für solche Zwischenfälle, die ja purer Stress sind.

Gestern dann das nächste Problem:
Wir saßen auf dem Sofa, alles war soweit okay, wir hatten nur das Gefühl unseren Kopf nicht halten zu können. Er kam uns so merkwürdig schwer vor und wir konnten dann nicht anders als ihn auf der Rückenlehne des Sofas abzulegen. So war der Kopf nicht mehr zu schwer, aber besser gings uns auch nicht, im Gegenteil. Kleo holte das Blutdruckmessgerät, wir haben uns wieder richtig hingesetzt, was schwer war, aber die richtige Haltung ist Voraussetzung für korrekte Messergebnisse, musste also sein und sollte ja eigentlich auch schnell gehen. Gings aber nicht! Wir haben mehrere Messversuche mit dem Oberarmmessgerät gestartet, immer waren die Werte für das Ding nicht messbar. Um auszuschließen, dass das Gerät das Problem ist, hat Kleo zwischen unseren Versuchen bei sich gemessen, und das ging problemlos, also lag es wohl wirklich an unseren Werten. Das Messgerät fürs Handgelenk spuckte dann doch Werte aus, irgendwas im Bereich 90 / 60, und damit war das Problem des Körpers klar. Das Watte-Gefühl im Kopf wurde stärker und uns kam die Erkenntnis, dass 2 x 2 Scheiben Brioche mit Margarine und sonst bis ca. 18 Uhr nichts essen wohl nicht optimal ist. Kleo hat unsere Beine hoch gelagert, hilft sonst bei solchen Werten, aber es wurde nicht besser. Während wir darauf warteten, dass die Kartoffeln im Backofen fertig werden, fühlten wir uns so unwohl, dass wir auf keinen Fall unbeobachtet sein wollten. Das Gefühl im Kopf, der ganze Körper, erinnerte uns irgendwie an den seltsamen Zustand, wenn wir nach einer Synkope langsam wieder zu uns kommen und das war doch etwas beunruhigend!
Dass das alles nur passiert ist, weil wir zu wenig gegessen hatten, wurde sehr deutlich als wir eine normale Portion Backofen Kartoffeln gegessen hatten, kurz danach gings uns viel besser. Kein Schwindelgefühl, die Kraftlosigkeit war weg und wir konnten wieder klar denken.

Unser Körper hat also genug von unserem schrägen Essverhalten, uns nervt es auch total, aber wir kriegen es nicht in den Griff. Wir kennen Phasen, in denen der Gedanke an Fleisch und Wurst schon Brechreiz auslöst, obwohl einige von uns schon auch mal Fleisch mögen. Eine fleischlose Ernährung ist nun auch nicht das Problem, B12 müssen wir sowieso in Tablettenform nehmen, unser Körper weigert sich irgendwie, B12 zu speichern wie es sein müsste. Wenn dann aber Gemüse nicht mehr geht, Obst auch nicht, und wir es nicht schaffen, morgens wenigstens eine ganze Scheibe Brot zu essen, wirds schwierig. Joghurt, Grieß, Milchreis, Pudding, Haferflocken, Cornflakes, geht oft alles nicht. Also essen wir dann bis nachmittags oder abends nichts, was mit Diabetes erst recht ungünstig ist.
Dann haben wir z.B. plötzlich Appetit auf Knoblauch-Salami, obwohl Wurst drei Stunden vorher gar nicht ging, davon essen wir dann ne halbe Packung oder noch mehr, und das wars dann auch schon wieder mit Essen.
Lange Zeit war das einzige was wir problemlos essen konnten Birne, früh und abends gabs also Birne, ist besser als nichts.
Die tägliche Frage, was als warme Mahlzeit gerade vorstellbar ist, kostet Nerven, nicht nur uns. Besonders blöd ist, planen zu müssen, was am WE oder an Feiertagen zum Mittagessen gegessen werden soll. Was uns heute “essbar” erscheint, kann morgen für Brechreiz sorgen, weshalb etwas anderes gekocht werden müsste, nur kann man nicht jeden Tag mal schnell was kaufen gehen.

Uns macht das echt kirre! Wir finden das Problem einfach nicht! Die Konsistenz ist oft das Problem, die Farbe, der Geruch… Aber WANN ist WAS und WARUM ein Problem, und ein paar Stunden später gehts dann doch?! Völlig bescheuert ist das! Unser Gehirn assoziiert da wahrscheinlich immer wieder irgendwas mit etwas, was wir eklig finden oder fanden, ohne dass wir es klar haben. Eigentlich kann nur Ekel das Problem sein, denn es ist nicht so, dass wir keinen Appetit auf Essen haben, wir können es nur nicht in den Mund nehmen, kauen oder schlucken, weil uns echt schlecht wird und wir durch den Brechreiz automatisch alles “ausspucken”.

So kann es jedenfalls nicht weitergehen, nicht täglich und nicht dauerhaft. Ich habe die Hoffnung, dass sich was-auch-immer beruhigt, wenn der Stress im Alltag wieder weniger wird. Wir müssen einen Weg finden, ein paar Dinge nach außen zu lassen, nicht wegen bestimmten Ängsten, die sehr wahrscheinlich Bullshit sind, länger für uns zu behalten, denn das ist definitiv Stress, das haben wir schon oft genug gemerkt. Wenn wir keinen Umgang mit schwierigen Themen finden, sie ewig für uns behalten, passiert irgendwann genau sowas wie jetzt mit dem Essen…

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 5. Juni 2017
DIS - MPS - DSNNS
Ein Erklärungsversuch:

MP(S) = Multiple Persönlichkeit (sStörung)

DIS = Dissoziative Identitätsstörung

DSNNS = Dissoziative Störung, nicht näher spezifiziert

Aus uns unlogischen bis unsinnigen Gründen werden diese drei Diagnosen immer häufiger synonym verwendet, als “gleich” gesehen und gewertet.
Das finden wir problematisch, auch für Menschen, die diese Diagnose neu bekommen haben, und nicht wissen, was das nun eigentlich für sie bedeutet.
Als wir die Diagnose bekamen, wurde uns gegenüber klar die Bezeichnung “Multiple Persönlichkeit” verwendet, mit der Erklärung: “Das heißt jetzt DIS im ICD.”. Das war zum Glück eine sehr deutliche Aussage, die uns zugegeben sehr erschreckt hat, letztendlich aber für vieles in der Vergangenheit und im Alltag eine Erklärung war/ist. Würden wir heute die Diagnose DIS bekommen, und uns dazu informieren, wären wir wohl ziemlich verwirrt und wüssten nicht allzu viel damit anzufangen, denn die Infos vermitteln das Gefühl, DIS wäre ein Sammelbegriff für alle Varianten dissoziativer Störungen, nebenbei gehört auch “multiple Persönlichkeit” mit dort rein.
Das geht am Erleben vieler Betroffener vorbei und trifft es einfach nicht.

Wir kennen einige Betroffene, mit verschieden ausgeprägten “dissoziativen Störungen”.
Es gibt z.B. Menschen, die sich immer wieder “selbst beobachten, wie sie etwas tun”, das Gefühl haben, nicht eingreifen zu können, aber sich an alles erinnern.
Dann gibt es Menschen, die beschreiben, “verschiedene Persönlichkeiten in einem Körper” zu sein - mit oder ohne “Innenwelt”, in der die Persönlichkeiten sich gegenseitig wahrnehmen können - aber keine Blackouts erleben.
Und es gibt Menschen - auch “verschiedene Persönlichkeiten in einem Körper” - da gehören Blackouts für die einzelnen Persönlichkeiten zum Alltag, weil sie selbst nichts von der Außenwelt mitbekommen, solange andere Persönlichkeiten außen handeln, “die Kontrolle über den Körper haben”.
Das sind drei Beispiele, zwischen denen es aber auch noch viele Abstufungen gibt.

Würde man dissoziative Störungen in eine Skala einteilen, wäre das - ganz grob dargestellt - so:

1 = “normaler” Mensch, der Alltagsdissoziation kennt
2
3
4
5
6
7
8
9
10 = Multiple Persönlichkeiten

Das ist eine sehr grobe Darstellung, es gibt sicher mehr als 8 Abstufungen zwischen “normalem Mensch” und “Multiplen Persönlichkeiten”, aber es macht deutlich, was wir sagen wollen:

1 = normal
2 bis 9 = DSNNS
10 = MP(S) wie sie definiert wurde, bevor die Bezeichnung “DIS” eingeführt wurde

Wo wir diese DIS hier nun genau einsortieren sollen, wissen wir mittlerweile nicht mehr genau. Das Schwierige daran ist:
Die Bezeichnung “dissoziative Identität(sStörung)” drückt etwas anderes aus, als “multiple Persönlichkeit”. Für manche Betroffene passt DIS auf ihr Erleben, für uns passt MP(S) auf das, was wir erleben, wie wir uns sehen.
DIS ist in der Wortbedeutung nicht zutreffend in unserem Fall. Wir erleben uns nicht wie “verschiedene Anteile einer Person”, sondern wir sind “viele einzelne Persönlichkeiten”. Wir haben uns von einer… Persönlichkeit (oder wie man es nennen will) abgespalten, und vielleicht waren wir es anfangs nicht, aber wir haben uns mit der Zeit zu eigenständigen Persönlichkeiten entwickelt und sind nun genau das. Dass sich das viele nicht vorstellen können - und wollen - ist nachvollziehbar, aber kein Beweis dafür, dass es nicht möglich ist und wir und andere sich das alles einbilden oder falsch wahrnehmen.

DIS und MPS gleichzusetzen, ist daher nicht ganz richtig, aber es gibt im ICD-10 eben nur noch die DIS, unter F44.81, also müssen nun wohl alle dissoziativen Menschen dort eingeordnet werden, man braucht ja eine Diagnosebezeichnung. Richtig ist das nicht, und auch nicht unbedingt hilfreich.
Betroffene, die der Meinung sind, es wäre gut, dass die Bezeichnung MPS nicht mehr aktuell ist, weil sie mit Vorurteilen behaftet war/ist, vergessen dabei, dass z.B. auch Depressionen mit vielen Vorurteilen behaftet sind, und die Chance, daran etwas zu ändern vergibt man einfach, wenn man etwas einfach umbenennt, “harmloser” klingen lässt. Das macht die Störung an sich doch nicht harmloser, man spielt alles nur offiziell runter. Aufklärung wäre auf Dauer sinnvoller und hilfreicher für andere Betroffene, aber “unschöne Dinge und Tatsachen” werden ja sowieso lieber “übersehen” als bewusst wahrgenommen, das ist ein grundlegendes Problem in sehr vielen Bereichen.
Bezogen auf MP(S) stellt sich uns die Frage: Müssen wir uns für etwas schämen, für das wir nichts können? Was aus einer normalen, kindlichen Fähigkeit entstanden ist? Wem hilft es tatsächlich, wenn wir nicht dazu stehen, wie wir sind, also Viele in einem Körper? Müssen wir uns der Meinung von “Experten” anpassen, die selbst nicht multipel oder “dissoziativ” sind? Woher wollen “normale” Menschen denn besser wissen, was wir erleben, als wir selbst, für die es normal ist, “nicht allein im Kopf” zu sein?

Das kann sich nun jeder selbst beantworten. Wir können an der falschen Einordnung dissoziativer Störungen nichts ändern, unsere Gedanken dazu können wir aber mitteilen, und vielleicht hilft das jemandem, sich selbst einzuordnen, zu verstehen, zu sich zu stehen, egal wie ausgeprägt die dissoziativen “Symptome” im Einzelfall sind.

... link (0 Kommentare)   ... comment


So einfach kanns sein!
Ich weiß echt nicht, was ich "besser" finde: schlafen und unschön träumen, oder wach liegen und immer wieder in nen Flash rutschen, das Ergebnis ist dasselbe: Angst, Panik, Übelkeit... . Ich habe letzte Nacht immer wieder gedacht, dass die Angst mich umbringt, wenn das Herzrasen nicht bald aufhört. Das war total übel und solche Ängste und Gedanken sind kontraproduktiv, wenn man sowieso schon Angst hat. Das war mir auch klar, ich wusste schon was mein Ziel sein sollte, nämlich Angst runterfahren, damit das Herz sich beruhigt, nur ist das leichter gesagt als getan. Ich habs versucht, aber mein Kopf hat mich zum Verrecken nichts anderes oder "schönes" denken lassen, jeder harmlose Gedanke den ich erkämpft habe, wurde gleich wieder von nem "Flash-Fetzen" überrumpelt. Am Anfang war ich einfach nur angepisst deshalb und hatte sowas wie "Jetzt erst recht!", irgendwann war da nur noch Kraftlosigkeit und Verzweiflung, und der Puls lag immer noch bei fast 130 Schlägen pro Minute. Sehr motivierend, wirklich! ( <-- Ironie!) Der Körper war erschöpft genug um einzuschlafen, das war so ja auch okay, im Schlaf denkt man wenigstens nicht über den hohen Puls nach, aber ich hätte sehr gerne auf diese Träume verzichtet. Total durchgeschwitzt und mit noch höherem Puls als vorher bin ich aufgewacht. Ich dachte als erstes an die Medis, die Zeit passte, also gleich einwerfen und auf die Wirkung der Herzmedis warten. Ich hab wirklich geglaubt, dass in 20 Minuten wenigstens der Puls auf normale 100 Schläge pro Minute sinkt, das habe ich auch eine Stunde später noch gehofft, aber noch eine viertel Stunde später hab ich dann kapiert, dass das Medi wohl keine Chance hat, wenn uns im Kopf die Erinnerungen um die Ohren fliegen und die Angst damit nicht weniger wird. Ist zwar total logisch, passte mir aber überhaupt nicht, ich war echt sauer, auf alles! Wie ein Kleinkind in der Trotzphase, echt übel. Jetzt kann ich darüber lachen, in der Situation hätte ich heulen können! Dann half mir mal wieder der Zufall: Ich drehte mich auf die Seite, fand aber irgendwas daran unbequem. Keine Ahnung was das immer ist, aber irgendwie registriert der Körper, wenn die Beine oder die Hüfte auf etwas liegen, was da so nicht hingehört, obwohl die Beine selbst keinen Schmerz oder Druck melden. Ob nun ein Deckenzipfel, ein Kuscheltier von den Kids, oder wie diesmal die Handytasche mit BT-Ohrhörern drin. Wer auch immer diese - entgegen der allgemeinen Absprache - nicht an ihren Platz zurück gelegt hat: Danke, Unordnung lohnt sich manchmal eben doch! :-)
Ich bin dem Impuls, Musik zu hören einfach gefolgt, die Lautstärke wäre bestimmt ein Problem für Kleo gewesen, aber seit sie das BiPap hat, können wir die Ohrhörer auf Maximum stellen, ohne dass Kleo davon viel mitbekommt. Die laute Musik hat das Chaos im Kopf zurückgedrängt, das war schon echt angenehm! Dann lief "Ordinary World", was mich total entspannt hat, das war wirklich schräg, aber so schön! Seitdem gehts dem Herz besser, und damit uns allen. Was ein bißchen Gitarre und eine vertraute, angenehme, ruhige Stimme bewirken können, ist interessant! Mein Fall ist eigentlich mehr richtig lauter PunkRock, Kleo würde sagen: "Das ist keine Musik, das ist Lärm!" und ich weiß, was sie meint, mir gehts so mit PunkRock, bei dem für mich das Gefühl nicht stimmt. Text, Stimme und Musik müssen zusammenpassen, sonst kann ich nichts mit der Musik anfangen. Gerade liebe ich aber das ruhige "Ordinary World" total und ziehe es dem "Lärm" vor! ;-)

... link (4 Kommentare)   ... comment


Samstag, 3. Juni 2017
losing track of time
Wörter wurden nicht zu beschreibenden Sätzen. Bis die Aufgabe war, eine Frage zu beantworten.
Das kann ich.
Das muss ich.
Das will ich.
Und es geht so endlich auch.
Es ist gerade kaum möglich, Vergangenheit von Gegenwart ausreichend zu trennen.
Danke! <3 Ich schreib deinen Namen besser nicht. Du kennst ihn ja selbst.

Ein Wort macht damals zu jetzt und davon gibt es jede Stunde viele. Wie ein Schlag gegen den Kopf von innen. Außen normale Normalität.
Tür verschlossen und Schlüssel verloren oder nie gehabt.

... link (4 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 10. Mai 2017
One and one...
"The sky isn't always blue, the sun doesn't always shine. It's alright to fall apart sometimes..."

Thanks & R.I.P. Robert Miles

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 8. Mai 2017
Was macht es so schwer?
Es ist so viel los. Überall Ungerechtigkeit, Gewalt, Krankheit und Tod. Das reicht, um 24 Stunden täglich mit schwierigen, belastenden Gedanken beschäftigt zu sein. Nicht freiwillig. Pausen wären schön. Sowas lässt unser Kopf aber nie zu. Nicht ohne Tabletten/Drogen. Gegen das Verlangen nach sowas kämpfen wir schon länger wieder. Bis jetzt erfolgreich, weil wir wissen, dass auch Drogen die Realität nicht ändern, sondern das Erleben dieser nur unterbrechen und verschieben. Aber es wäre eine Pause, die wir gefühlt immer dringender brauchen.
Immer mehr kommt dazu, ohne dass dafür etwas anderes, etwas altes, in den Hintergrund rückt, bis wieder Platz dafür ist. Viele Psychologen behaupten gerne: “Es kommt nur so viel, wie man aushalten kann.”. Ach so? Was entscheidet, ob etwas noch auszuhalten ist? Und welche Wahl hat man, außer auszuhalten, wenn immer mehr belastendes dazu kommt? Ausschalten können wir nichts von dem, was unser Kopf uns an Themen aufdrängt. Wir kennen den Mist mit der “imaginären Fernbedienung”, mit der man den Ton verändert, leiser stellt, oder abschaltet, oder eben das Bild verändern können soll. Wir kennen den Mist mit dem “imaginären Tresor”, in den man belastendes einschließen soll, bis man die Kraft hat, sich damit zu beschäftigen. Mag sein, dass das manchen Menschen gelingt und hilft, für uns ist das einfach nur totaler Bullshit. Wir haben es jahrelang immer wieder versucht, bei uns hat nichts davon jemals funktioniert. Vielleicht liegt es daran, dass man bei diesen Übungen Sicherheit herstellen soll, gefühlte Sicherheit die man selbst unter Kontrolle hat. Ich weiß nicht, wie sich 100%ige Sicherheit anfühlt, für mich gibt es diese nicht und kann es diese nicht geben. Nirgends. Und so geht es wahrscheinlich allen von uns. Wie soll ich mir etwas vorstellen, was ich nicht kenne, und von dem ich weiß, dass es das nicht gibt?
Vielleicht ist das bei anderen Menschen anders, aber ich, wir, haben keine richtige Kontrolle darüber, was in unsere Gedanken darf und was nicht. Klar können wir uns ablenken, klappt auch immer wieder mal. Das bedeutet dann aber nicht, dass wir für diese Zeit etwas ganz vergessen oder ausblenden können. Im Hintergrund läuft alles weiter. Es ist, als leben wir in einem Kinosaal, um uns herum, 360°, viele Bildschirme, jeder für ein Thema zuständig. Wir können spazierengehen, uns mit Freunden treffen, Musik hören,... das Kino bleibt trotzdem und kämpft ununterbrochen darum, beachtet zu werden. Wenn ein Thema dazu kommt, obwohl alle Bildschirme schon voll sind, findet sich trotzdem immer wieder ein Platz mehr für einen weiteren Bildschirm. Es gibt die theoretische Möglichkeit, die Themen “abzuarbeiten”, was im Idealfall dazu führt, dass der jeweilige Bildschirm sich von dem Thema trennt, und ein anderes nachrückt, wodurch theoretisch ein Bildschirm weniger läuft. Wenn man dran bleibt und nichts dazu kommt, kann man so zeitweise für Entspannung der Lage sorgen. Das ist die Theorie und das Ziel. Gerade ist das nur nicht zu schaffen, und ich frage mich, warum. Die erste Antwort darauf habe ich: Im Kopf sind ein paar Themen, die da schon lange sind. Über ein halbes Jahr rund um die Uhr, selbst Träume drehen sich um diese Dauerthemen. Warum das so ist, kann ich auch noch teilweise beantworten: Wir schaffen es nicht, darüber zu reden, es ist unglaublich schwer. Nur die Frage, warum gerade dieses eine Thema so schwer ist, obwohl es nichts wirklich neues beinhaltet, das verstehe ich nicht!

Jemand von uns hat versucht, mit Kleo darüber zu reden, zu erklären, dass es irgendwie anders ist, als bisherige Erinnerungen, obwohl wir über ähnliches schon mehrmals reden konnten. Kleos Eindruck war, dass da was nicht normal ist, manipuliert, gezielt ausgelöst, oder sowas. Mag sein. Es kann aber auch einfach an uns liegen…

Die vielen Erinnerungen zu diesem D., zu dem unser Vater uns mehrmals in der Woche gebracht hat, über mehrere Jahre,... was er mit uns gemacht hat, ist nichts, was davor oder danach nicht auch (schon) passiert ist. Also überlege ich immer wieder, was trotzdem anders war. Vielleicht so anders, dass das es schwerer macht, darüber zu reden.
Total ungewöhnlich ist wirklich, dass wir bis letzten November absolut nichts davon wussten, was uns seitdem Stück für Stück überfällt. Keiner hier wusste, dass es diesen D. gibt, auch die “Chefs” hier drin nicht. Warum? Das wüsste ich gern! Und wie das sein kann.
Auch ungewöhnlich ist, dass wir jetzt zwar alle diese Erinnerungen sehen, hören oder (wieder)erleben, aber bis jetzt keiner rausgefunden hat, wer von uns damals, in den Situationen, “draußen” war, das alles also direkt erlebt hat. Natürlich kann es sein, dass die, die es erlebt hat, nicht sagen möchte, wer sie ist. Warum auch immer. Erinnerungen dieser Art als “selbst erlebt” anzunehmen ist nicht einfach, verstehe ich total.
Was mir auffällt, wenn ich alles was wir jetzt zu diesem D. wissen, durchsuche, ist: Wir - wer auch immer es war - haben in seiner Gegenwart nie ein Wort gesprochen, in keiner Situation, an die wir uns jetzt erinnern. Daran, dass unser Vater uns vielleicht verboten hat, mit diesem D. zu reden, haben wir aber auch keine Erinnerung. Da wir mit vier Jahren aber sprechen konnten, muss es einen Grund dafür geben, dass wir es nicht getan haben. Ist ja nicht so, dass dieser D. nicht versucht hat, von uns eine Antwort auf seine widerlichen Fragen zu bekommen. Für unseren Vater schien es klar zu sein, dass wir mit diesem D. nicht reden, er hätte uns dazu gezwungen, wenn wir uns geweigert hätten, obwohl er eigentlich will, das wir reden. Wenn wir allein mit diesem D. waren, ist das eine Sache. In den Situationen, in denen dieser D. aber mit unserem Vater zusammen… hätte er uns nur fies ansehen müssen, und wir hätten getan was er verlangt, egal was, wir hatten zu viel Angst vor ihm, um uns dann noch gegen etwas zu wehren, was er will. Was ist, wenn wir jetzt nicht darüber reden können, weil wir damals auch nicht geredet haben? Der Kopf legt oft genug eine seltsame Logik an den Tag, vielleicht ist das in dem Fall so?

Ein Gedanke, der ziemlich schwierig ist, ist der, dass diese Erinnerungen einiges bestätigen, was wir zwar immer irgendwie geahnt, gefühlt, befürchtet haben, aber immer mit Ausreden wie: “Kann nicht sein, das ist nur eine Angst!” oder “Alles Einbildung oder ein schlechter Traum!” weggeschoben haben. Wenn wir diese Erinnerungen nun zulassen, fest “abspeichern”, in unsere Vergangenheit “integrieren”, sind diese Ausreden hinfällig.
Da wehrt sich gerade alles, das zu schreiben und als Gedanken zuzulassen. Was an sich total bekloppt ist, denn es ist eigentlich nichts neues. Aber es ist etwas, was ich nicht will, es soll nicht wahr sein! Was aber an der Wahrheit trotzdem nichts ändert, ungeschehen machen geht nicht, egal wie sehr ich dagegen kämpfe, es anzunehmen. Das ist mir so schon klar… das reicht aber offenbar nicht, um mir und anderen endlich mal in den Arsch zu treten und zu benennen, was war.

Wenn die Bemerkung erlaubt ist: Manche Aussagen von Menschen, die uns eigentlich helfen sollten - und das wohl auch zum Teil wirklich wollten - machen es nicht gerade einfach, über dieses Thema zu sprechen, weil wir dann immer wieder in den Gedanken “Die hat aber gesagt…!” rutschen und dann lieber diesen unqualifizierten und dummen Aussagen glauben, als den deutlichen Erinnerungen in unserem Kopf. Es wäre gut, wenn Helfern bewusst wäre, wie wichtig es ist, dass sie überlegen was sie sagen! Ein Satz eines Menschen, den man als “Profi” erlebt, kann so viel erschweren und auch viel kaputt machen. Den wenigsten ist das bewusst, und nur wenige können damit umgehen, wenn man ihnen sagt, dass sie mehr verunsichern als helfen. Das ist schade, denn sie könnten selbst dazu lernen, wenn solche Gespräche ehrlich und sachlich möglich wären. Uns tut es gut, dass wir Helfer um uns haben, denen wir auch sagen können, was wir nicht gut finden oder was uns stört.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 6. Mai 2017
Ein Profilbild-Spruch bei WhatsApp…
...drückt in einem Satz aus, was uns in mehreren Texten nicht derart treffend gelungen ist:

UND MANCHMAL
HAUT DIE REALITÄT
DER HOFFNUNG
VOLL EINS IN DIE FRESSE.


Das passt seit längerem auf mehrere Dinge, die uns total belasten. Über manche können wir reden, andere bleiben in unserem Kopf. Ob gut oder nicht, keine Ahnung. Wir haben einfach Angst, das Gefühle-Chaos nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen, und unsere Mitmenschen zu belasten, oder eher zu überlasten.

Jeder der Worte/Sätze nicht nur liest, sondern auch ihren Sinn... fühlen kann, wird uns wahrscheinlich verstehen können.
Ja, ich weiß, dass das ziemlich bekloppt klingt für viele. Kann ich nicht ändern, für mich ist es so.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 27. April 2017
An die, die genau wissen, dass sie gemeint sind:
Die “Mails” gestern beweisen, dass das Thema I. nicht nur einem in eurer “Gruppierung” Spaß macht. Das wundert hier keinen, ist typisch und nichts Neues. Mir/uns ist egal, was ihr unter euch an geschmacklosen Kommentaren austauscht, aber lasst uns ALLE (alle = klein bis groß!) damit in Ruhe! Mit jeder Form von Kommentaren zu I., dazu zählen auch Anspielungen, Witze usw., die in diese Richtung zielen! Bei allem was I., ihren baldigen Tod und unsere Freundschaft mit ihr betrifft, ist für uns definitiv eine Grenze erreicht, die ihr nicht übertrampeln solltet! Wir lassen uns (zu) viel gefallen, aber an dem Punkt ist Schluss! Genauso Schluss, wie beim Thema “körperliche Gewalt gegen Kleo”; ich muss nicht genauer werden, ihr versteht mich ganz sicher.
Es ist nach wie vor so: Ein Wort von uns genügt, und R. wird dieselben Kontakte herstellen wie vor ein paar Jahren. Ich denke nicht, dass ihr in diesem Umfeld noch mal erwähnt werden wollt, und dass diese Kontakte tun, wofür sie bezahlt werden. Wir scheißen genauso auf den Stress der damit auch für uns entsteht, wie auf alles was zum Thema “körperliche Gewalt gegen Kleo” vor Jahren gelaufen ist.
Es gibt Menschen in unserem Umfeld, die wesentlich dazu beigetragen haben - und das immer noch tun - dass es uns heute im Vergleich zu früher gut geht. Ihr Einsatz für uns ist nichts Selbstverständliches (gewesen), und für uns so wie so etwas Besonderes. Ihr solltet nicht den Fehler machen, diese Menschen irgendwie in eure kranken Spielchen reinzuziehen oder zu nutzen, um uns zu stressen, Angst zu machen, zu terrorisieren, denn das ist etwas, was wir ganz sicher nicht einfach so hinnehmen!

Den Mist, den ihr einigen von uns über Gefühle und Tränen eingetrichtert habt, solltet ihr ebenfalls weglassen!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Wir schreiben hier schon seit 722 Tagen!
Menü:
Suche:
 
Kalender
Juli 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
15
16
17
19
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 
 
 
 
Das sind die aktuellsten Beiträge:

Jaaaaa balt entlis trefm...
Jaaaaa balt entlis trefm widaaaAaa💚㈏4;💚💚€154;💚...
by astis (2017.07.20, 13:15)
ia iiiima zu uns kom...
nua laida wait wek. Aba baaaalt sen wia uns entlis...
by many-minds-inside (2017.07.20, 13:12)
Du waiste is fint dain...
Du waiste is fint dain gesraiptes hoit so tol un kul...
by astis (2017.07.20, 13:07)
Katzenauge und andere...
Kleo hat gestern ein Foto gemacht, das uns richtig...
by many-minds-inside (2017.07.20, 06:10)
Schulnoten
Es ist ein ziemlicher Themensprung vom Tod unserer...
by many-minds-inside (2017.07.18, 09:10)